Lieber Anton, liebe Dorit, liebe Mitwirkende- einen Dank!


Schnell hin- die Ausstellung zum release des aktuellen „Heft für Zeichnung und Text“ noch bis 29.05. 19:00 im Kunstprojekt Scheffelstr. 21

Das Heft erscheint seit 2007 halbjährlich. Es wurde von Anton Schwarzbach initiiert und erscheint seit 2007 halbjährlich. Die Idee des Heftes ist eine andere Form der Präsentation der Arbeiten zu machen und der Idee einen eigenen Raum zuzuweisen.

Jedes release wird von einer Ausstellung begleitet. Bis morgen hängt sie im Garten des Projekts Scheffelstr 21, das von dem Kulturverein „Scene 5“ betrieben wird.

Das „Heft für Zeichnung und Text“ ist Forum für Gedankenkunst, ein Format von Kunstschaffenden, wo sich die Genres vermischen; zur Zeichnung gehört auch der Text (nicht nur im Comic!), zum Text der Sound, zur Skulptur die Zeichnung UND die Freiheit etwas zu tun (nicht zu produzieren..) zur Kunst UND möglicherweise zum Menschsein.

Schnipsel 1:
Kunst ist mehr als Brot, wenn wir eine Seele haben. (Haben wir eine?)

Die formale Vorgabe an die im Heft vertretenen KünstlerInnen war, im Garten eine Behausung für das im Heft gedruckte Werk zu schaffen und so hängen die Zeichnungen, Ideen, Skizzen, Konzepte an Bäumen im Himmel in Verschlägen oder kleinen Kuben.

Auf der Wiese werden gezeigt ein Zelt aus Zeichnungen oder fast durchscheinend auf Acrylglas, Bilder in Wasserkästen, als Projektion im Bauwagen, in Kästen, Boxen Würfeln, stehend oder in die Erde eingegraben, als Zeichnung und Skulptur zugleich, Kleidungsstücke sind Malgründe.

Schön abstrakt und sinnfrei spannen sich Netze und Linien. Dazwischen schwebt ein Körper. Hin und wieder Textschnipsel auf Papier, Säulen oder Wortart live, ebenso fragil verdreht wie die Zeichnung und eben auch das Heft selbst.

Schnipsel 2:
Das ist mir zu wenig radikal, sagt ein Besucher. Was ist radikal, fragt der Ausstellungsmacher. Ist Radikalität ein Muss, frage ich. Von der Fernsehoptik verzerrt, mit vorgegaukelten Skandalen, Insekten und Nackten, wirkt natürlich nichts mehr radikal. Zudem ist heute die Wunde schon da, sie muss nicht erst geschnitten werden. UND hat Kunst machen in Zeiten des Zwecks nicht etwas schon an sich radikales, ist Absage an den Markt der Märkte.

Ein wunderschöner Ort/Ereignis, fast malerisch.. UND radikal realpoetisch. Geht  MAL raus und hin.

PS. Das Heft kann im Kunstbuchhandel bezogen werden.

Text: Malah Helman
Foto: Jana Korb fotografiert von Jürgen Scheer

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7 Antworten auf Lieber Anton, liebe Dorit, liebe Mitwirkende- einen Dank!

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  3. Malah Helman sagt:

    Sie kam und sie blieb. wollte nur kurz bleiben, bin aber dann dageblieben….

  4. Besucherin sagt:

    ja- es war schön: ort, werke, künstler!

  5. Besucherin sagt:

    austellungen und unbekannten orten und mittendrin…

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