Keine Alten mehr

Sozialgeschichte von unten: Zwei Künstler erforschen ihr Haus im ­gentrifizierten Berlin-Prenzlauer Berg Weiterlesen

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Aufruf: Europa geht anders

Demokratie und Soziale Sicherheit in Europa statt weiterer Sozialabbau durch „Wettbewerbspakt“!

Europa kommt nicht aus der Krise. Die Menschen in Europa befinden sich in der Mitte eines verlorenen Jahrzehnts. Mit jedem Jahr seit Krisenbeginn verschlechtern sich die Nachrichten. Die Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union erreicht Rekordniveaus: 26 Millionen Menschen haben keinen Arbeitsplatz, rund 10 Millionen mehr als vor der Finanzkrise. Monat für Monat steigt die Zahl der Erwerbslosen um fast 200.000. In Spanien und Griechenland beträgt die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen bereits fast 60 Prozent. In den meisten Ländern sinken seit Jahren die Reallöhne. In Zahlen lässt sich das damit verbundene menschliche Elend nicht fassen: In Athen sind hunderttausende Menschen auf Suppenküchen angewiesen, in Spanien kommt es trotz leerstehender Wohnungen zu massenhaften Zwangsräumungen. Heizen können sich viele Menschen im Winter nicht mehr leisten. Das sind Verhältnisse, die in Europa als längst überwunden galten!

Die Krise, die Europa erfasst hat, kam nicht überraschend. Sie ist das Ergebnis einer neoliberalen Politik, die auf den Wettbewerb der Staaten, Marktgläubigkeit und eine weitgehend unregulierte Finanzindustrie setzte. Das Vertrauen auf die Überlegenheit der Märkte hat sich als kolossaler Irrtum erwiesen. Die kontinuierliche Umverteilung von unten nach oben hat in eine Sackgasse geführt. Angewachsen sind riesige Privatvermögen einerseits und (Einkommens-)Armut, ungesicherte Arbeitsverhältnisse, Ausbeutung und wachsende Arbeitslosigkeit auf der anderen Seite.

Die wachsende Ungleichheit und ruinöse Sparpolitik beeinflussen auch die Geschlechterverhältnisse. Kürzungen und Abbau bei öffentlichen Leistungen und Einrichtungen wie Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Pflege, öffentlicher Verkehr oder Unterstützungen für Menschen mit wenig Einkommen treffen Frauen härter, weil sie ohnehin schon wirtschaftlich schlechter gestellt sind als Männer. Wird der Wohlfahrtsstaat zurückgedrängt, ist auch die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen betroffen. Der Abbau des Sozialstaates ist ein Rückschritt für Geschlechtergerechtigkeit und ein Abbau von Frauenrechten. Weiterlesen

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Für das Performing Arts Programm (PAP) des LAFT Berlin suchen wir zum Ausbau unseres Teams weitere Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

Das PAP Berlin wird von 2013 bis einschließlich 2015 sieben Infrastruktur-, Marketing- und Qualifizierungs-Module für die Freien Darstellenden Künste Berlins aufbauen und betreiben. Weitere Informationen zum Performing Arts Programm, seinen Modulen und den Zielen der einzelnen Module finden sich unter www.pap-berlin.de

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Die Deutsche Bank als Kunstmäzen: Profitable Imagepflege auf Künstler-Kosten

Die Deutsche Bank rief und 2147 Künstlerinnen und Künstler kamen. Lange Schlangen bildeten sich vor der Berliner Kunsthalle der Deutschen Bank. Für 24 Stunden konnten sie Bilder abgeben und zeigen. Viele erhofften sich eine Chance, endlich ihre Bilder ausstellen zu können, erduldeten Kälte und Wartezeiten. Dieses Event warf ein Schlaglicht auf die Machtverhältnisse in Berlin. Wo es in Folge der Kürzungspolitik keine oder nur ungenügende öffentliche Gelder für die Förderung der Kunst gibt und der verarmte »hungernde« Künstler keineswegs in den Bereich der Märchen gehört, können sich Banken z.B. über die Schuldzinszahlungen am öffentlichen Haushalt bereichern und als »Kunstmäzene« präsentieren. Weiterlesen

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Freihandelsabkommen bedroht Kultur-Vielfalt

Am 30.5.2013 wird das EU-Parlament über die Ausgestaltung der zwischen EU und USA geplanten Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership TTIP) abstimmen, das bislang unter Federführung des BMWI hinter verschlossenen Türen ausgehandelt wird. Es ist geplant, der EU-Kommission ein Verhandlungsmandat zu erteilen, das wichtige kulturwirtschaftliche Weichenstellungen vornehmen soll, und den bisher durch Völkerrecht gesicherten Schutz der kulturellen Vielfalt durch Handelsrecht aushöhlt. Weiterlesen

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Telekom drosselt fast alle Kunden

Die Drosselung der Telekom-Flatrate wird 2016, wenn sie wirksam wird, nahezu alle Kunden betreffen. Was zeigt, dass es bei der kurzsichtigen Strategie nur um Geld geht. Weiterlesen

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Aktion von VENRO: Ich geb‘ alles: Menschenwürdige Arbeit – Bei uns und weltweit

Die Schaffung von Jobs gilt als wichtiges Instrument der Armutsbekämpfung. Doch es ist ein Irrtum zu denken, Arbeit schütze automatisch vor Armut. Die deutsche Politik ist gefordert, zu handeln, da sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet – bei uns und weltweit. Menschen können sich nicht aus der Armutsfalle befreien, weil sie kein oder zu geringes Einkommen haben. Viele arbeiten unter ausbeuterischen und oft menschenrechtsverletzenden Bedingungen.

In den nächsten Monaten werben einige Tausend Kandidatinnen und Kandidaten um Deine Aufmerksamkeit. Denn sie wollen bei der Bundestagswahl am 22. September von Dir gewählt werden. Hole Dir von Ihnen Dein persönliches Wahlversprechen ab und schreib Deinem/Deiner Kandidaten/Kandidatin eine Email.

PS: In dem Formular auf der website von VENRO an die BundestagswahlkandidatInnen lässt sich auch ein weiterer Text eingeben, der möglicherweise die Situation von freien Kunstschaffenden beschreiben kann.. KünstlerInnen aller Sparten, die frei mit öffentlichen Kulturinstitutionen oder mit öffentlichen Fördermitteln arbeiten, können von ihrer Arbeit kaum noch leben, da die hier gezahlten Honorare weder dem tatsächlichen Arbeitsaufwand entsprechen, eine angemessene Bezahlung darstellen, noch existenzsichernd sind. Setzen Sie sich auch hier für Mindesthonorare ein!

 

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BERLINER opernpreis 14 von NEUKÖLLNER OPER und GASAG: Nights in Europe

Ziel des Wettbewerbes ist, jungen Kreativteams einen Produktionsraum und -etat zur Verfügung zu stellen, in dem Werke
(mit ca. 30 Minuten Länge) entstehen können und der Öffentlichkeit in einer Aufführungsserie an der Neuköllner Oper präsentiert werden. Weiterlesen

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Verstoß gegen Sozialcharta: Regierung verweigert Kampf gegen Lohndumping

Deutschland verstößt gegen die Europäische Sozialcharta. Die Bundesregierung will sich nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen dennoch nicht für das Recht auf ein angemessenes Arbeitsentgelt einsetzen. Das geht aus einer Stellungnahme des Arbeitsministeriums hervor. Weiterlesen

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Der Rat für die Künste fordert: Rettet das „Atze-Musiktheater“! und Online-Petition

Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder steht vor dem Aus. Wenn Berlin keine Lösung findet, stellt die Aufkündigung des Mietvertrages für den Weddinger Beckmann-Saal das Kindermusiktheater „Atze“ vor unlösbare Finanzprobleme.
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