Kommentar: Gehälter, Bezüge und Diäten der Politiker an Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) koppeln


Eigentlich ein Beitrag von 2009 in abgewandelter Form bei der Diskussion um den Hartz-IV Satz wieder aktuell. Honoraruntergrenzen für Kulturschaffende stehen weiterhin nicht zur Debatte. Auf dem Symposium der freien Theaterschaffenden im Mai wurde der Forderung der Theaterschaffenden nach Honoraruntergrenzen und Vergütung der aufgewendeten Zeit für Vorbereitung und Nachbereitung bei öffentlich geförderten Projekten von den anwesenden politischen Vertreter_innen der Länder gründlich verneint. Weiterlesen

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Ein Filmfördermodell, das auch eine unkomplizierte Förderung von Indy- Filme und Kinos ermöglicht, geht Baden- ohne spektakuläre Intervention der Politik


Wäre es ein Langfilm, würde der Titel vielleicht heißen „Das langsame Sterben“. Zuerst traf es die regionalen Filmbüros. Die meisten von ihnen wurden umstrukturiert oder angegliedert mit dem Ergebnis, dass Independent und Autorenfilmer kaum noch Fördertöpfe zur Verfügung stehen, die niederschwellig zu erreichen sind und unkompliziert mit kleinen Summen das Ausprobieren ermöglichen. Die staatlichen Fördersysteme scheinen die Frage, wie Kunst entsteht, nicht mehr zu stellen. Der Kulturstaatsminister, Bernd Neumann, interessiert sich ausschließlich für die Belange der Filmindustrie. Ihr bewilligte er ein mit 60 Millionen Euro dotierte Filmförderprogramm.  Großproduktionen und Kooperationen zwischen Fernsehfilm und Kinoauswertung greifen immer mehr Fördermittel ab. Vor 2 Jahren wurde das Filmfördergesetz erneut novelliert. Im Gegensatz zu Groß Britannien gibt es hier immer noch keine Quote für kleine Filmproduktionen. Frauenquote, Indyquote. Gute Dinge brauchen eine Quote. In der BRD wird darüber bestenfalls geredet aber nichts getan. Weiterlesen

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Gesucht Assistent/in Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten, Kostüm, Bühne für Theaterprojekte an Schulen

Für Theaterprojekte an Schulen (Förderschulen) wird ein/e Assistent/in für das Bildnerische Gestalten, Kostüm und Bühne gesucht. Die Stücke werden mit den Kindern entwickelt und die Themen visuell, haptisch und spielerisch erarbeitet, die SchülerInnen mit verschiedenen bildnerischen und anderen Mitteln des Theaters (z.B. Pantomime) angeregt, ihre Ideen umzusetzen. Weiterlesen

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5statt12: Sonderregelung in der Arbeitslosenversicherung für kurzfristig abhängig Beschäftigte


Es wird eine Sonderregelung für kurzfristig abhängig Beschäftigte geben. Auf Initiative von ver.di und den Druck vieler Berufsverbände aus Kunst und Medien wird noch in dieser Legislaturperiode das Gesetz zur Verbesserung der sozialen Sicherung von überwiegend kurz befristet Beschäftigten bei Arbeitslosigkeit (Anwartschaftszeit- Änderungsgesetz – AwzÄndG) umgesetzt. Weiterlesen

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Schauspielergewerkschaft USA- Erneuter Streik in Hollywood zunächst verschoben

Nach den Drehbuchautoren wollen nun auch die Schauspieler für mehr Geld streiken. Doch nach internen Differenzen ist der Streik erst einmal verschoben worden. Stars wie Tom Hanks hatten sich wegen der wirtschaftlichen Lage gegen einen Ausstand ausgesprochen. weiter

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Unterschreibt die EU Kampagne für den Erhalt der Genossenschaften

Genossenschaften sind ein hervorragendes Mittel, um gemeinschaftlich und nicht gewinnorientiert bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum zu schaffen und zu sichern, oder auch um soziale und kulturelle Ziele und Strukturen zu realisieren und kollektive Wohn- und Arbeitsformen zu leben. Natürlich gibt es auch noch andere Formen von Genossenschaften, wie zum Beispiel Konsumgenossenschaften. Diese entstanden historisch, um Leuten mit kleinem Geld durch Zusammenschlüsse günstigere Einkäufe zu ermöglichen. Daher sind Genossenschaften ideal um alternativ zu wirtschaften und der drohenden Konzernierung und Vereinzelung etwas entgegenzusetzen. Genossenschaften werden in einigen EU-Ländern aufgrund ihrer sozialen Ziele steuerlich begünstigt. Nun besteht die Gefahr, dass diese Regelungen zugunsten des allgemeinen EU-Wettbewerbsrecht aufgegeben werden, da sich profitorientierte Unternehmen im Nachteil sehen. Weiterlesen

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Deutsches Theater als Exportartikel: das German Theater Abroad zeigt seine für und in den USA entwickelte letze Produktion in einer homeversion



Für die aktuelle Theaterproduktion „Start Up“ des German Theater Abroad, die jetzt in einer homeversion im Haus der Berliner Festspiele zu sehen ist, hat Roland Schimmelpfennig die Vorlage geschrieben. Im Grundsatz ist es die Gründungsstory von GTA. Es geht um eine deutsche Theatergruppe, die versucht, mit der deutschen Theatertradition in den USA ein „Start Up“ ein Unternehmen aufzumachen. Weiterlesen

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Freies Potential- Landesverband Freie Theaterschaffende gegründet


Vorstandsmitglied Eva-Karen Tittmann mit Manifest

Foto: Malah Helman

Berlin ist für seine freie Theaterszene bekannt, jedoch fand diese bisher in der Kulturpolitik wenig Gehör. Der Berliner Kulturetat hatte 2007 ein Volumen von 342.908.600 €. Das sind 1,7% des Gesamtetats und 34 Millionen € weniger als 2005. Die Theaterförderung beträgt 194.530.000 €. Die freie Szene bekommt davon 4.215.000 €. Das sind 792.000 € mehr als 2005. 25 freie Gruppen bekommen eine Basisförderung, 20 eine Einzelprojektförderung und 7 eine Spielstättenförderung. Dennoch ist Ausstattung nicht üppig. Insbesondere auf der bezirklichen Ebene sieht der Sparplan des Senats im nächsten Jahr drastische Einschnitte vor, also an den Töpfen, wo Unbekannte und Anfänger am ehesten eine kleine Startförderung erhalten. Viele Projekte, auch in der Jugendarbeit werden eingespart. In Mitte, Pankow und Friedrichshain wurden die Stellen für die Betreuung der freien Szene gestrichen. Gespart wird also an den kreativen Wurzeln der Freien Szene. Für das im August gegründete Expertenprogramm (Berlin Board) hingegen, das die Stadt werbetechnisch auf Vordermann bringen soll und das vorwiegend aus den Vorständen hiesiger Konzerne besteht, hat der Erfinder Klaus Wowereit 10 Millionen Euro bereitgestellt. Seit kurzem gibt es nun des Landesverband Freie Theaterschaffende, der die Belange der Szene gegenüber der Politik vertreten möchte. Malah Helman sprach mit dem Vorstandsmitglied Eva-Karen Tittmann. Weiterlesen

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