Veolia versucht die Ausstrahlung des kritischen Dokumentarfilm „Water makes money“ auf ARTE zu unterbinden

Die Produktionsfirma, Kernfilm, des independent Dokfilm ist zwar in Hamburg, Veolia ist jedoch auch in Berlin aktiv. Die Berliner Wasserbetriebe sind nach Angaben von Veolia größte Beteiligungsunternehmen in Deutschland.

Es ist mittlerweile kein seltenes Phänomen, dass Unternehmer und Unternehmen versuchen, Produktionen in Medien und Kultur zu zensieren, indem sie die Macher und Macherinnen in teure Prozesse verwickeln (auch dann wenn eine objektive Berichterstattung vorliegt). Es kann nicht sein, dass auf diese Weise das Recht auf Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung umgangen und die Veröffentlichung von Information verhindert wird.

Hier der Link zum Bericht in der Neuen Rheinischen Zeitung.

Seit der Beteiligung von Veolia sind die Wasserpreise kontinuierlich gestiegen und zählen zu den höchsten der Bundesrepublik. Dafür verantwortlich sind die im Vertrag zugesicherten Gewinngarantien. Der Berliner Wassertisch, ein Bündnis verschiedener Gruppen, möchte per Volksentscheid die Offenlegung der Verträge, die möglicherweise geltendem Recht widersprechen, durchsetzen. Der Volksentscheid zum Gesetz über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben findet am 13.02.2011 in Berlin statt.
Infos: Berliner Wassertisch

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