Damit noch was zum Leben bleibt- Mietenstopp-Demonstration am 3.9.

Steigende Mieten für Wohnraum und Ateliers sind ein großes Problem für  Kunstschaffende, denn die Honorare haben nicht Schritt gehalten mit der Teuerung der Lebenshaltungskosten und leigen weiterhin wesentlich unter dem Durchschnitt.
Investoren haben weltweit Berlin als Spekulationsmarkt entdeckt (in London z.B. hingen vor zwei Jahren Plakate: Buy property in Berlin!), so schnell wie Neukölln derzeit aufgerollt wird ging es noch nie.  Gleichzeitig hat der Senat zig-tausende Wohnungen an Groß-Investoren verkauft, zu Spottpreisen. Die Sozialbindung fällt derzeit bei vielen Wohnungen, was stellenweise zu Mieterhöhngen auf 12EU/qm führt. Um unliebsame Migranten „rauszumieten“ (z.B. Fanny Hensel Siedlung in K-berg). Und das ist legal. Ziel des rot-roten Senats ist die „Aufwertung“ des gesamten inneren S-Bahnrings, wir wissen alle, was das auf lange Sicht heisst. Bausenatorin Junge-Reyer sei hier zitiert: „Es gibt kein Recht auf Wohnen in der Innenstadt.“ Das Recht gibt es schon, aber eben nur für die, die über genügend Geld verfügen. Auch von den Grünen ist wenig zu erwarten, seit 1998 profilieren sie sich immer mehr als Öko-FDP, das soziale Frage stellen sie nicht, da das nicht mehr ihrer Wählerschaft entspricht.

14.​00 Uhr vom Her­mann­platz
zur Kund­ge­bung
um 17.​00 Uhr am Ora­ni­en­platz

Mehr Information dazu auf:
http://mietenstopp.blogsport.de/

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