Ende Februar appellierte Bundesarbeitsministerin von der Leyen an die Vereine, das mit der Hartz-IV-Reform beschlossene so genannte Bildungspaket für Kinder zu unterstützen. “Macht jetzt Angebote, die im Rahmen des Bildungspakets für bedürftige Kinder erschwinglich sind. Die zehn Euro, die das Bildungspaket pro Kind dafür vorsieht, sind ein anständiger Monatsbeitrag.”
Merkwürdig ist, dass so wenig über die Arbeitsbedingungen derjenigen gesprochen wird, die diese Leistung erbringen sollen. Wie die Studie des Fonds Darstellende Künste zur „Wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden“ von 2007 ergab, arbeiten 71,5 Prozent von 4100 bundesweit befragten Tanz- und Theaterschaffenden noch in der Kulturellen Bildung. Die Nebentätigkeiten machten bei 36, 7 Prozent mehr als 70 Prozent des Einkommens aus. Weiterlesen
