BVV by CDU, SPD & Grüne – SALE – 50% 70% 100% auf kommunale Kultur – verteidigt Eure öffentlichen Orte

Protest gegen Kulturabbau am 15.2., anlässlich der BVV Pankow, gibt es um 16.15 Uhr, Treffpunkt: Platz vor Haus 7 in der Fröbelstrasse 17, einen Protest gegen die geplanten Schließungen von Bibliotheken, Musikschulen, Galerien, Theater- und Konzerteinrichtungen, die die gesamte bezirkliche, kulturelle Infrastruktur zerstören. Ein fatales Signal in die nahe und weitere Zukunft. Bitte kommt zahlreich, um zu zeigen, dass dies bei den Bürgern des Stadtteils auf Ablehnung stößt. Weiterlesen

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Liebe Freunde des Theaters im Schokohof – TISCH,

jetzt wird es wirklich spannend und ernst: Der Schokoladen e.V. erhielt am 30.01.2012 einen Brief mit einem Räumungstitel eines Gerichtsvollziehers des Amtsgerichtes Mitte, in der dieser auf Betreiben des Eigentümers der Immobilie Markus Friedrich die Herausgabe aller Gewerberäumlichkeiten am 22.02. um 9 Uhr fordert. Damit wäre, wenn man das akzeptieren würde, das intergrative Wohn- und Kulturprojekt „Schokolden e. V.“ zerstört. Es betrifft nicht nur das Theater im Schokohof – TISCH, auch der Club der polnischen Versager, die Musikkneipe, zahlreiche Ateliers, Tonstudios und Bandprobenräume sind davon betroffen. Weiterlesen

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„Abgedreht und abgelehnt“ – ver.di FilmUnion fordert eine Lösung für das Alg1-Dilemma von Film- und Fernsehschaffenden. Regierungskoalition plant Verbesserung der verkürzten Anwartschaft.

Unter dem Titel „Abgedreht und abgelehnt“ hat die ver.di FilmUnion die Befragungsergebnisse einer Sozialstudie unter Film- und Fernsehschaffenden präsentiert und nötige Änderungen in der Arbeitslosenversicherung mit Fachpolitikern der Bundestagsfraktionen vor 120 Betroffenen aus der Filmbranche zur Sprache gebracht. Zu Beginn der Veranstaltung am 24. Januar in der Urania Berlin empfingen prägnante Zitate von Film- und Fernsehschaffenden über ihre unzureichende soziale Absicherung die Gäste. Das Thema des Abends brachte beispielhaft die Äußerung eines Set-Tonmeisters auf den Punkt: „Ich zahle die vollen Sozialabgaben, aber nach Drehschluss krieg ich wieder nur Hartz IV“. Weiterlesen

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Künstler fordern Verschärfung des Urheberrechts

Österreichische Künstler fordern von der Regierung eine Reform des Urheberrechts und eine Festplattensteuer. Sie wollen damit den Trend zur „Gratiskultur“ bekämpfen. Weiterlesen

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Petition gegen Kultur- Aus in Pankow*

„Nach Plänen des Kulturstadtrats ist schon bald ein Großteil der Kultureinrichtungen von Schließungen bedroht. Torsten Kühnes interne Streichliste liest sich wie ein Todesurteil für die kulturellen Angebote des Bezirks. Der geplante Kulturabbau trifft das über Pankow hinaus bekannte Theater unterm Dach, den legendären Club Wabe, das Museum Heymstraße sowie die Galerie Pankow, die Stadtbibliothek und die Musikschule in Buch, sowie die ehrenamtlich betriebene Kurt-Tucholsky-Bibliothek im Bötzowviertel.“ In der Liste fehlt z. B. noch die Galerie parterre.

*Pankow = Prenzlauer Berg + Weißensee + Pankow (alt)
muss 5 Millionen einsparen nach Berliner Senatsentscheid.
Pankow gibt ca. 8 Millionen für Kultur aus.
Das sind 1,3 % des letzten Gesamthaushaltes Pankow. Weiterlesen

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Aufruf des LAFT: Präsentiert Eure Ideen und Visionen!

LAFT Berlin und Sophiensaele präsentieren: Zukunftsbühne – Ein Abend mit Visionen künftigen Theaters.  Der Landesverband freie Theaterschaffende Berlin e.V. bietet Berliner darstellenden Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Ideen und Visionen für Tanz, Theater und andere Performance-Arten neugierigem Publikum und Kollegen in einem 8-minütigen Bildvortrag zu präsentieren. Egal, ob die Vision konkret oder noch utopisch ist – stellt sie vor! Ausgenommen sind Projekte, die in den nächsten 9 Monaten tatsächlich realisiert werden. Weiterlesen

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Brief von berlinprojekt zur Situation der Kultur an der Basis

Sehr geehrter Herr Kühne, sehr geehrter Herr Köhne, sehr geehrter Herr Schmitz,

mein Brief bezieht sich auf die Kürzung des Kulturetats für Pankow und die verbliebenen bezirklichen Kultureinrichtungen.

Als frei arbeitende Künstlerin finde ich es mehr als bedauerlich, dass auf der kommunalen Ebene nur noch vergleichsweise wenig Gelder vorhanden sind, die zudem regelmäßig weiter gekürzt werden. Für die Kulturschaffende an der Basis sind dies aber leicht zugängliche Mittel und Spielstätten. Hier weiter auszudünnen bedeutet, der Kultur sprichwörtlich an den Wurzeln abzuschneiden. Pankow ist hier stellvertretend für die Situation der Bezirke im Allgemeinen.

„Kein Geld da!“- das ist das beliebte „Totschlagargument“ der Politik der letzten Jahrzehnte. Tatsächlich aber liegt das Problem doch bei den fehlenden Einnahmen. Da braucht man sich nur die Steuerpolitik der aktuellen und vergangenen Regierungskoalitionen (woran auch ihre Parteien beteiligt waren) ansehen:
1. Körperschaftssteuer von 46% auf 15% gesunken;
2. Zinserträge von 53 % auf 25% Abgeltungssteuer gesunken;
3. Spitzensteuersatz von 53 % auf 42 % gesunken;
4. Erbschaftssteuer gesunken;
5. Umsatzsteuer für Hoteliers gesunken;
6. Beiträge zum Arbeitslosenversicherung wurden mehr als halbiert und mit Steuergeldern ausgeglichen;
7. immer noch keine Finanztransaktionssteuer.

Ich möchte konkret für Berlin auf die Stellungnahme des Rats der Künste zur City Tax verweisen. „Berlin würde so die dringend notwendige Finanzierung gerade der freien Kulturszene verbessern und die Attraktivität in seiner einzigartigen kulturellen Vielfältigkeit dauerhaft erhalten und zukunftsweisend weiterentwickeln können.“

Bitte engagieren Sie sich in diesem Sinn.

Mit freundlichen Grüßen, Malah Helman
www.berlin-projekt.org

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Info des bbk: Neubau von Ateliers und Atelierwohnungen

Der bbk berlin und sein Kulturwerk wollen Projektideen für den Neubau von Ateliers und Atelierwohnungen entwickeln. Erste Vorgespräche mit dem Senat über die Realisierung solcher Projekte z. B. auf Flächen des Tempelhofer Feldes finden statt. Weiterlesen

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PAZZ seeks projects

PAZZ Performing Arts Festival 2012 is seeking artistic projects for three containers.
PAZZ Performing Arts Festival 2012 will take place from 20th to 29th April 2012 in Oldenburg, Germany. The closing date for applications is Saturday, 18th February 2012.

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Gewählt und Gestrichen: Aufruf des Laft und des Aktionsbündnisses Berliner Künstler zur Rettung der Kultur in Pankow

Nach den Wahlen begannen die Haushaltsverhandlungen und nun drohen weitere Kürzungen. Im Bezirk Pankow  gab der Kulturstadtrat, Dr. Torsten Kühne, letzte Woche bekannt, dass eine Million soll im Kulturressort gestrichen werden müsse, das bedeute das Aus für die kommunale Kultur in Pankow. Auch die verbliebenen kommunalen Kultureinrichtungen – Bibliotheken, Museen, die Musikschule, die Volkshochschule, die Galerie Pankow und der komplette Kulturstandort im Thälmannpark sind von Schließungen bedroht. Am letzten Dienstag vertagte der Kulturausschuss in Pankow die Diskussion um die Streichliste lediglich auf übernächste Woche. In ca. vier Wochen soll dann eine Beschlussvorlage in die BVV Pankow gehen.  Der Laft Berlin ruft auf, bei den  Ausschusssitzungen und BVV-Sitzungen anwesend zu sein. Die Sitzungstermine des Kulturausschusses und der Bezirksverordnetenversammlung für den Bezirk Pankow sind:

Bezirksverordnetenversammlung Pankow

Mi    15.02.2012    17:30         4. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
Raum:    Haus 7, BVV-Saal
Ort:    Bezirksamt Pankow von Berlin, 10405 Berlin, Fröbelstraße 17

und / oder zur öffentlichen Sitzung des Kulturausschusses

Di    21.02.2012    19:30         öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung
Raum:    Haus 6, Raum 227
Ort:    Bezirksamt Pankow von Berlin, 10405 Berlin, Fröbelstraße 17

Außerdem gibt es einen Aufruf des Aktionsbündnisses Berliner Künstler, da den kommunalen Einrichtung Pankows bis zur Freigabe des Haushalts alle Mittel eingefroren wurden.
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