UMFRAGE KÜNSTLERMOBILITÄT des ITI (bis 30. Juni 2011)

 

Das Internationale Theaterinstitut  (ITI) arbeitet an einem Online-Handbuch, welches die Künstlermobilität befördern und erleichtern soll, indem es Informationen zu den relevanten Themen leicht und verständlich zugänglich macht. Um die Themen noch besser auf die Bedarfe zuzuschneiden, bittet das ITI darum, 5 Minuten für die Umfrage aufzuwenden und damit zu helfen, die thematische Gewichtung zu präzisieren. Weiterlesen

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Das kreative Prekariat

Es lohnt sich nicht, fleißig und gebildet zu sein. Deutschland braucht die kreativen Köpfe – bezahlt sie aber zu schlecht: Die Journalistin Katja Kullmann widerlegt in ihrem Buch „Echtleben“ das Märchen, dass gute Ideen und Arbeitsdisziplin zu einem guten Auskommen führen. Weiterlesen

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Petition gegen die geplanten Kürzungen von Kunst und Kultur in den Niederlanden

Nachdem vor drei Wochen der Raad voor Cultuur (Niederländische Kulturrat, das unabhängige Beratungsgremium der Regierung) als eine Art Zugeständnis Einsparungsvorschläge für den Kunst- und Kulturbereich unter dem Titel „Noodgedwongen Keuzen“ (Notgedrungene Entscheidungen) unterbreitet hatte, veröffentlichte in der letzten Woche der Staatssekretär für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Halbe Zijlstra, seinen Gegenvorschlag, der einem Kahlschlag in der niederländischen Kunst- und Kulturlandschaft gleichkommt. Insbesondere im Bereich von Theater und Tanz und den bildenden Künsten wird die Infrastruktur auf eine Weise angegriffen, dass die Zerstörung des international einzigartigen niederländischen Modells für Jahrzehnte befürchtet werden muss. Die kleinen und mittelgroßen, auf Innovation, Kritik und Künstlerförderung ausgerichteten Institutionen und Strukturen – wie das Niederländische Theaterinstitut oder freie Produktionshäuser wie das Frascati – sind in ihrer Existenz bedroht. Die Kolleg/innen aus den Niederlanden haben eine Petition verfasst, für die sie international um Unterschriften bitten.
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Für Ausstellungshonorare, freier Eintritt für KünstlerInnen und Förderung von Produzentengalerien


In der Geschäftsstelle des bbk berlin können Aufkleber mit Forderungen nach Freiem Eintritt in Ausstellungen und Museen, für Ausstellungshonorare und für die Förderung von Projekträumen und Produzentengalerien in der Größe DIN A6 kostenlos bestellt werden. Weiterlesen

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Aufruf des bbk: Kunst verliert Raum – Kunst braucht Raum

Der bbk berlin sucht Künstlerinnen und Künstler, die durch Mietsteigerungen, Eigenbedarf oder sonstige Kürzungen ihr Atelier, ihren Projekt-/ Ausstellungsraum oder sogar ihre Wohnung verloren haben bzw. die davon bedroht sind. Schickt uns eine kurze Information zur eigenen Situation oder berichtet von Problemen aus dem Kollegenkreis, von denen ihr Kenntnis habt, damit wir einen Informationsaustausch und Zusammenarbeit mit betroffenen KünstlerInnen vermitteln können. Weiterlesen

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An der Schmerzgrenze- Kulturausschuss des Bundestags informiert sich über soziale Lage der Künstler in Deutschland

Das Fallbeispiel hätte kaum bildhafter ausfallen können: Die Kosten für einen Hund pro Drehtag einer Filmproduktion belaufen sich auf rund 350 Euro. „Ein diplomierter Schauspieler hingegen“, erläuterte Heinrich Schafmeister den Abgeordneten des Kultur- und Medienausschusses, „kostet deutlich weniger.“ Der Ausschuss hatte am vergangenen Mittwoch Experten geladen, um sich über die soziale Lage der Kulturschaffenden in Deutschland informieren zu lassen. Weiterlesen

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Kommentar: Sind Kunstschaffende geeignet als VertretungslehrerInnen zu arbeiten?


In der „Jungen Welt“ vom 31.5. vertritt Sigrid Baumgardt, eine der drei neuen Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Berlin, die Meinung, dass VertretungslehrerInnen oft nicht ausreichend qualifiziert sind. Die Studie zur „Wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden“ des Fonds Darstellende Künste von 2007 ergab, dass 71,5 Prozent der knapp 4100 befragten Kunstschaffenden noch als Pädagog_innen arbeiten, zum Beispiel in der Kulturellen Bildung, über die Hälfte hat einen, meistens künstlerischen Hochschulabschluss. Weiterlesen

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Annemie Vanackere wird neue Leiterin des Berliner HAU

Annemie Vanackere wird neue Leiterin des Berliner HAU. Wie Kulturstaatssekretär André Schmitz in diesen Minuten auf einer Pressekonferenz mitteilt, wechselt die gebürtige Belgierin (Jahrgang 1966) von der Rotterdamse Schouwburg, wo sie derzeit künstlerische Leiterin ist und dem International Theatre Festival Rotterdam vorsteht, zum September 2012 nach Berlin. Ihr Vertrag in Berlin hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Weiterlesen

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Notwendige Ergänzung- Open Call

Als notwendige Ergänzung der Ausstellung „Based in Berlin“, die vom 8. Juni bis 24. Juli im Atelierhaus Monbijoupark stattfindet, stellt sich die Kunsthalle am Hamburger Platz einer tatsächlichen und ergebnisoffenen Bestandsaufnahme der Berliner Gegenwartskunstproduktion. Damit sind alle Künstler mit Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in Berlin aufgerufen, eine Originalarbeit einzureichen. Alle eingereichten Arbeiten werden unzensiert ausgestellt. Weiterlesen

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Lieber Anton, liebe Dorit, liebe Mitwirkende- einen Dank!


Schnell hin- die Ausstellung zum release des aktuellen „Heft für Zeichnung und Text“ noch bis 29.05. 19:00 im Kunstprojekt Scheffelstr. 21

Das Heft erscheint seit 2007 halbjährlich. Es wurde von Anton Schwarzbach initiiert und erscheint seit 2007 halbjährlich. Die Idee des Heftes ist eine andere Form der Präsentation der Arbeiten zu machen und der Idee einen eigenen Raum zuzuweisen.

Jedes release wird von einer Ausstellung begleitet. Bis morgen hängt sie im Garten des Projekts Scheffelstr 21, das von dem Kulturverein „Scene 5“ betrieben wird.

Das „Heft für Zeichnung und Text“ ist Forum für Gedankenkunst, ein Format von Kunstschaffenden, wo sich die Genres vermischen; zur Zeichnung gehört auch der Text (nicht nur im Comic!), zum Text der Sound, zur Skulptur die Zeichnung UND die Freiheit etwas zu tun (nicht zu produzieren..) zur Kunst UND möglicherweise zum Menschsein.

Schnipsel 1:
Kunst ist mehr als Brot, wenn wir eine Seele haben. (Haben wir eine?)

Die formale Vorgabe an die im Heft vertretenen KünstlerInnen war, im Garten eine Behausung für das im Heft gedruckte Werk zu schaffen und so hängen die Zeichnungen, Ideen, Skizzen, Konzepte an Bäumen im Himmel in Verschlägen oder kleinen Kuben.

Auf der Wiese werden gezeigt ein Zelt aus Zeichnungen oder fast durchscheinend auf Acrylglas, Bilder in Wasserkästen, als Projektion im Bauwagen, in Kästen, Boxen Würfeln, stehend oder in die Erde eingegraben, als Zeichnung und Skulptur zugleich, Kleidungsstücke sind Malgründe.

Schön abstrakt und sinnfrei spannen sich Netze und Linien. Dazwischen schwebt ein Körper. Hin und wieder Textschnipsel auf Papier, Säulen oder Wortart live, ebenso fragil verdreht wie die Zeichnung und eben auch das Heft selbst.

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